»Erlaube mir, o Scheik, dir diesen Mann zu bringen,« bat mein Begleiter. »Er ist ein vornehmer Krieger, so daß ich ihm mein Zelt nicht anzubieten wage.«
»Wen du bringst, der ist mir willkommen,« lautete die Antwort.
Der andere entfernte sich, und der Scheik reichte mir die Hand.
»Setze dich, o Fremdling. Du bist müde und hungrig, du sollst ruhen und essen; erlaube aber zuvor, daß ich nach deinem Pferde sehe!«
Das war ganz das Verhalten eines Arabers: erst das Pferd und dann der Mann. Als er wieder eintrat, sah ich es ihm sofort an, daß ihm der Anblick des Rappen Achtung für mich eingeflößt hatte.
»Du hast ein edles Tier, Masch Allah; möge es dir erhalten bleiben! Ich kenne es.«
Ah, das war allerdings schlimm! Vielleicht aber auch nicht!
»Woher kennst du es?«
»Es ist das beste Roß der Haddedihn.«
»Auch die Haddedihn kennst du?«