»Um die beiden Spione gefangen zu nehmen.«

»Kann dies kein anderer verrichten?«

»Nein. Die Sache ist so wichtig, daß ich sie selbst übernehme. Wenn diese zwei nicht ganz ruhig und sicher aufgehoben werden, so ist unser schöner Plan vollständig verdorben.«

»Nimm dir einige Männer mit.«

»Das ist nicht nötig. Ich und unsere beiden Posten, das ist genug.«

»Sihdi, ich gehe mit!« meinte Halef, welcher nicht von meiner Seite gewichen war.

Ich wußte, daß er auf der Erfüllung dieses Wunsches bestehen werde, und nickte ihm also Gewährung.

»Ich weiß nur nicht, ob dein Pferd einen so schnellen Ritt aushalten wird. Ich muß während der Nacht hin und zurück.«

»Ich werde ihm eines von meinen Pferden geben,« meinte der Scheik.

Eine Stunde später waren wir unterwegs: ich auf dem Rappen, und Halef auf einem Goldbraunen, der seinem Herrn alle Ehre machte. Wir legten die Strecke bis zum letzten Posten in sehr kurzer Zeit zurück. Dort erwartete uns Ibn Nazar.