»Geben Sie heraus, was Sie im Munde haben!« forderte ich ihn auf.

Ein höhnisches Lächeln war seine Antwort, und zugleich sah ich, wie er den Kopf etwas erhob, um leichter schlingen zu können. Sofort faßte ich ihn bei der Kehle. Unter meinem nicht eben sanften Griff that er in der Angst des Erstickens den Mund auf. Es gelang mir nun, ein Papierklümpchen ans Tageslicht zu fördern. Die Papierfetzen enthielten nur wenige Zeilen in Chiffreschrift, und außerdem schien es ganz unmöglich, die einzelnen Fetzen so zusammenzusetzen, wie sie zusammengehörten. Ich faßte den Griechen scharf ins Auge und fragte ihn:

»Von wem war dieses Schreiben verfaßt?«

»Ich weiß es nicht,« antwortete er.

»Von wem hast du es erhalten?«

»Ich weiß es nicht.«

»Lügner, hast du Lust, hier elend liegen zu bleiben und zu sterben?«

Er sah mich erschrocken an, und ich fuhr fort:

»Wenn du nicht antwortest, so wirst du nicht verbunden, und ich lasse dich hier zurück für die Geier und Schakale!«

»Ich muß schweigen,« sagte er.