»Das erstere.«
»So macht sie zu euren Freunden und nicht zu Räubern! Man nimmt dem Besiegten nur das, womit er schaden kann. Wenn ihr ihnen die Waffen und die Pferde nehmt, so erhaltet ihr zehntausend Stück verschiedene Waffen und dreitausend Pferde. Ist dies wenig?«
»Es ist viel, wenn man es sich recht bedenkt.«
»Sie haben dann weder Waffen noch genug Pferde mehr, um Krieg zu führen. Ihr werdet sie beherrschen, und sie werden sich unter euren Schutz begeben müssen, um gegen ihre anderen Feinde gerüstet sein zu können; dann werden sie euch auch gegen eure Feinde helfen müssen. Ich habe gesprochen!«
»Du sollst noch mehr sprechen! Wie viel nimmt man ihnen heute von ihren Herden?«
»So viel wie der Schaden beträgt, den euch ihr Überfall gemacht hat.«
»Und wie viel fordert man Tribut von ihnen?«
»Man macht eine solche Forderung, daß sie immer so viel behalten, um ohne große Not leben zu können. Ein kluger Scheik hätte dabei darauf zu sehen, daß sie nicht wieder mächtig genug werden, um die Niederlage vergelten zu können.«
»Nun bleibt die Blutrache übrig. Wir haben mehrere der ihrigen getötet.«
»Und sie mehrere der eurigen. Ehe die Gefangenen entlassen werden, mögen die Chamseh und Aaman[164] zusammentreten und den Blutpreis bestimmen. Ihr habt mehr zu bezahlen, als sie, und könnt es gleich bezahlen von der Beute, welche ihr macht.«