Jetzt nahm ich zwei Haddedihn mit mir und schritt dem Flusse zu. Hier hatte ich die vierte Insel vor mir. Sie war lang und schmal und mit dichtem Rohr bewachsen, welches die Höhe eines Mannes weit überragte. Ich konnte kein lebendes Wesen erblicken, aber sie barg ein Geheimnis, das ich unbedingt ergründen mußte. Daß ich keinen der Abu Hammed mitgenommen hatte, war geschehen, um niemand für spätere Zeit in Schaden zu bringen.
»Sucht nach einem Floß!« gebot ich den beiden.
»Wohin willst du?«
»Nach dieser Insel.«
»Emir, das ist nicht möglich!«
»Warum?«
»Siehst du nicht die reißende Strömung zu ihren beiden Seiten? Es würde jedes Floß an ihr zerschellen.«
Der Mann hatte recht, aber dennoch hegte ich die Überzeugung, daß irgend ein Verkehr zwischen dem Ufer und dieser Insel stattfinden müsse, und als ich schärfer hinblickte, bemerkte ich, daß an ihrer oberen Spitze das Rohr niedergetreten war.
»Blickt dahin! Seht ihr nicht, daß dort Menschen gewesen sind?«
»Es scheint so, Emir.«