»Aber nicht hier. Ich war in einem Lande, weit jenseits des großen Meeres; die Franken nennen es Australien. Dort fand ich wilde Männer, welche einen Scheïtan haben, dem sie den Namen Yahu geben. Den beten sie an. Hier aber giebt es keine Leute, welche den Teufel anbeten.«

»Sihdi, du bist klüger als ich und klüger als viele Leute; zuweilen aber ist deine Klugheit und deine Weisheit ganz verflogen. Frage einen jeden Mann, der dir begegnet, und er wird dir sagen, daß man in Scheïtanistan den Teufel anbetet.«

»Warst du dabei, als sie ihn anbeteten?«

»Nein. Ich habe es aber gehört.«

»Waren denn jene Leute dabei, von denen du es gehört hast?«

»Sie hatten es auch von anderen gehört.«

»So will ich dir sagen, daß es noch kein Mensch gesehen hat; denn die Dschesidi lassen keinen Menschen bei ihren Gottesdiensten gegenwärtig sein, wenn er einen andern Glauben hat, als sie.«

»Ist das wahr?«

»Ja. Wenigstens wäre es eine sehr große und eine sehr seltene Ausnahme, wenn sie einmal einem Fremden erlaubten, beizuwohnen.«

»Aber dennoch weiß man alles, was sie thun.«