»Ja.«
Er gab dem Arzte einen Abschiedstritt und gebot ihm:
»Besorge von diesen beiden Sachen eine größere Menge und merke dir ihre Namen. Ich brauche sie sehr notwendig, falls ein Pferd krank wird. Wenn du die Namen vergissest, erhältst du fünfzig wohlgezählte Hiebe!«
Wir kehrten in die Küche zurück. Es wurden Flaschen, Lack, Draht und kaltes Wasser beigeschafft, und dann jagte der Gouverneur alle Anwesenden hinaus. Kein Mensch außer ihm sollte, wenn auch nur teilweise, Mitwisser des großen Geheimnisses werden, einen Wein zu bereiten, der kein Wein sei und also von jedem guten Moslem ohne Gewissensbisse getrunken werden könne.
Dann kochten, brauten, kühlten, füllten, pfropften und siegelten wir, daß ihm der Schweiß vom Angesichte troff, und als wir endlich fertig waren, durften die Diener wieder eintreten, um die Flaschen an den kühlsten Ort des Kellers zu bringen. Eine aber nahm der Pascha zur Prüfung mit und trug sie mit höchsteigener Hand durch das Vorzimmer in sein Gemach, wo wir uns wieder niederließen.
»Wollen wir trinken?« fragte er.
»Er ist noch nicht abgekühlt genug.«
»Wir trinken ihn warm.«
»So schmeckt er nicht.«
»Er muß!«