Alle bückten sich zugleich, legten ihre Flinten auf den Boden und kehrten dann in ihre vorige Haltung zurück.

»Döndürmek sagha – rechts umgedreht!«

Sie machten halbe Wendung rechts und standen nun in einer Reihe hinter einander.

»Gityn erkek tschewresinde, koschyn – iz – nehmt den Mann in die Mitte, marsch!«

Wie auf dem Exerzierplatze erhoben sie den linken Fuß; der Flügelmann markierte »sol – sagha, sol – sagha = links – rechts, links – rechts!« sie marschierten um mich herum und blieben, als der Kreis gebildet war, auf das Kommando des Unteroffiziers stehen.

»Onu tutmyn – ergreift ihn!«

Zwanzig Hände mit gerade hundert braunen, schmutzigen Fingern streckten sich von hinten und vorn, von rechts und links nach mir aus und faßten mich am Burnus. Die Sache war zu komisch, als daß ich eine Bewegung zu meiner Befreiung hätte machen mögen.

»Dschenabin – iz, bizim – war herifu – Hoheit, wir haben den Kerl!« meldete der Oberstkommandierende der tapfern Truppe.

»Brakyn – jok onu tekrar azad – laßt ihn nicht wieder frei!« gebot der Statthalter mit strenger Miene.

Die hundert Finger krallten sich noch fester und tiefer in meinen Burnus als vorher, und gerade die steife, orientalische Würde, mit der das alles geschah, und die etwas urkomisch Marionettenhaftes hatte, war schuld, daß ich beinahe laut aufgelacht hätte.