„Wie siehst du aus! Schnell wieder fort, fort, fort! Nach Amerika hinüber! Daß man dich nicht erwischt! Wenn man dich wieder einsperrt, das überlebe ich nicht!”
„Fort? Warum?” fragte ich.
„Was hast du getan; was hast du getan! Dieses Feuer, dieses Feuer!”
„Was ist es mit dem Feuer?”
„Man hat dich gesehen! Im Steinbruch -- -- im Walde -- -- auf dem Felde -- -- und gestern auch bei dem Haus, bevor es niederbrannte!”
Das war ja entsetzlich, geradezu entsetzlich!
„Mut -- -- ter! Mut -- -- ter!” stotterte ich. „Glaubst du etwa, daß -- -- --”
„Ja, ich glaube es; ich muß es glauben, und Vater auch,” unterbrach sie mich. „Alle Leute sagen es!”
Sie stieß das hastig hervor. Sie weinte nicht, und sie jammerte nicht; sie war so stark im Tragen innerer Lasten. Sie fuhr in demselben Atem fort:
„Um Gottes willen, laß dich nicht erwischen, vor allen Dingen nicht hier bei uns im Hause! Geh, geh! Ehe die Leute aufstehen und dich sehen! Ich darf nicht sagen, daß du hier warst; ich darf nicht wissen, wo du bist; ich darf dich nicht länger sehen! Geh also, geh! Wenn es verjährt ist, kommst du wieder!”