Nur kaltes Blut. Setzt sich zum Jäger an den Tisch Jäger; wir zwei reden es jetz aus. Von Mann zu Mann; aber ganz kalt; wie man redt von einem Geschäft. Ganz kühl bei Kopf.
Jäger trocken
Um so besser, wenns kalt hergeht.
Mann
zum Jäger, und auch das Weib mit einem Blick einbeziehend
Niemand hats vermeint: Da ist mit einmal etwas da gstanden, wie aus dem Boden heraus; auf das niemand denkt hat; und jetz hats uns auf einmal alle. Zeigt sein Stechmesser vor Aber so schwach ich bin — dasmal stoß ich zu, Herr Jäger. Legt das Messer hart auf den Tisch. Ja. Heftig Mein Weib ist mein Sach; und mein Sach laß ich mir nit nehmen. Sich selbst zur Ruhe mahnend Nur kühl bei Kopf. Dann ruhig zum Jäger Aber was hab ich dann davon, wenn ich Ihnen das Messer hineinrenn? Mich beutelts eiskalt durcheinander, wenn ich nur dran denk. Starrt mit entsetzten Augen vor sich hin. Dann hab ich einen Menschen umgebracht. Ja. Dann hab ich keine gute Stund mehr mein Lebtag. Dann sachlich, ruhig Oder Sie mich, Herr Jäger. Sagen wir, Sie geben mir einen Drucker; Sie haben ja die Kraft. Nur ganz ein klein Drucker, und ich bin schon weg. Wissen Sie, mich hats gleich. Bitter Ich hab von daheim nit viel mitkriegt. Dann Aber deswegen haben Sie vom Weib dann doch nichts; ganz kühl gredt. Nix haben Sie. Stärker Das Zuchthaus haben Sie. Hat sich erhoben. Oder gar — um einen Kopf zuviel. Blitzt den Jäger mit den Augen an. Ja. Ganz kühl gredt, Herr Jäger.
Jäger
von Furcht und Angst gepackt, schreiend gegen den Mann
Verfluchter Mensch. Was redst da zusamm. So was. Das wär ja bald, als spüret man schon das kalte Eisen am Hals.
Na eben. Das mein i ja auch. Dann Und da weiß ich ein Mittel, daß alls wieder ins Gleis kommt.
Jäger
horcht ebenso wie das Weib auf