Er entschied sich gar nicht, die Sache war völlig klar. Mit Shanvady schied der Vertreter, glänzend und repräsentativ einer Klasse, die nicht mehr baute, nicht voran kam, nicht mehr stieg, sondern mit genialen Späßen das Angesammelte der Jahrhunderte noch einmal mischte und mit Stöcken umdrehte, bis sie, der Witze müde, floh.

Ihn aber gelüstete es ganz und neu, arbeitsam, gesichert, in das Verlassene zurück.

Noch einmal legten sie in Samarang an. Die Barkasse fuhr herüber mit Aira Belmont. Sie stieg an Deck mit ihren Brüdern. Die Mütze über das Gesicht gezogen mußte er es am Reeling noch einmal sehen und ertrug es.

Währenddem trugen sie eine Frau an ihm vorbei ins Lazarett. Als sie ihn sah, schrie sie „Harion“.

Er folgte der durch und durch Verfaulten und erfuhr noch, ehe sie in der Nacht starb, aus den Papieren, daß es seine Mutter war.

Die Matrosen bliesen ein Hornsignal, das Schiff wendete. Harri sah zurück, wo die Barkasse landete, sah Tage, Jahre vor sich voll Bitterkeit und ohne diese Heimat, aber senkte nicht den Kopf. Durch die Strahlenbrechung des Lichts, die die Küste weit über den Horizont hob, stob ihm durch das Segel in der Dämmerung das Rot Schatten wie eine unsterbliche Bestimmung um seine Schläfen.