Der Abend war noch weit. Sie nahmen, faul vom Liegen, junge Pferde und ritten. Je länger sie ritten, um so größer wurde die Geschwindigkeit der Tiere. Die Pferde warfen Mais und Gras auf mit dem Huf, eine kleine Wolke von Sand stand an jeden Fuß geheftet. Der Prinz wies ihr seinen Besitz, sein Finger stieß in die Gegend. Seine Stimme war deutend, erklärend, mit einfacher Würde.

Er kam ihr mit Gleichmut, und sie lächelte darüber.

Der Nagel seiner Hand glänzte. Dahinter standen Berge, die Rubin trugen und Kupfer. Die Fläche seiner Hand formte eine Quelle, die heiß lief, mit Nymphen, blond die Haare. Sie gab ihm freundlich das Ohr.

Die Luft, in die sie tauchten, löste alles um sie auf, so dicht ward ihre Strahlung.

In das Rot der unsichtbaren Sonne stieg ein blauer Dampf. Die Reiter hoben sich mit scharfen Rändern unwirklich aus der Landschaft.

Vor ihnen ballten sich Umrisse, der Luft seltsam verwoben, wie ein Kreis.

Die Hufe der Pferde waren in der weichen Wiese kaum hörbar. Kein Ton lag in der Luft.

Ein Tor schlug sich ihnen auf, dumpfer Schein von Metall darum, das zerrissen daran hing. Hinter dem Bogen lag weich im dunklen und goldfarbenen Raum eine Straße. Sie sahen keinen Menschen in der Einsamkeit der Gebäude. Es wogte eine samtene Luft, die sie fast faßten mit den Händen. Sie sprangen ab und banden die Gäule an Penaigobäume.

Ihr helles Wiehern scholl blendend wie etwas Helles in der weichen Verlassenheit hinter ihnen.

Die Fenster der Häuser glänzten wie Milch. Die glanzlose Sonne war lang verschwunden, aber die Dunkelheit war fast weiß von Licht durchflimmert, und Silber band sich in jeden Winkel.