Wir sind ein wenig aus der Richtung gekommen, wir haben auch unterwegs nicht nur trocken gelegen und gepfiffen, wir sind ein wenig verwirrt, aber ich suche es auszugleichen, Cederström will, nachdem wir ein Rondell umfahren haben, mit aller Macht zu dem Tor wieder hinausfahren, durch das wir hereinkamen.

Ich pfeife einem Gärtner, und er nimmt die Kuh am Horn und führt uns an die Hintertreppe des Schlosses.

Wir baden gemeinsam oben, kommen zusammen herunter, wir sprechen sehr viel, stehen mitten in der Halle und machen Sermons, wir betrachten die Bilder Cederströms, fein geschmiedetes Silber, er zitiert seine Verse, aber wir sind nicht sehr gut auf den Füßen. Nicht, daß wir es spüren oder fürchten, es sähe jemand, das ist unmöglich, wir haben uns zu sehr in der Hand.

Wir kommen nur im Reden in immer größere Erregung, wir treten ans Fenster, da rückt von Bjerred her eine Equipage an. Wir sehen den kaukasischen Baron Uxkull und zwei junge Schweden darin; ich kenne sie nicht.

Wir stehen auf der Terrasse und begrüßen sie, machen tiefe Verbeugungen, erschöpfen uns in Verbeugungen, die Diener machen sie wie Chinesen nach.

„God dag,“ rufe ich und schwenke den Hut, laufe in die Halle zurück, hole ein Schallrohr und rufe, während sie die große Freitreppe heraufsteigen: „Välkommen.“ Ich denke, ich bin in Floda, ich mache Verbeugungen, wie nie in meinem Leben, ich lächle innerlich, ich weiß sehr gut, daß ich in Borgeby bin, aber wer weiß, vielleicht bin ich doch in Floda und grüße Ebbas Bräutigam, grüße ihn nochmals.

Cederström schlägt mir in den Rücken, sein Bart steilt sich vor Lachen im Wind. Ich lasse nichts mehr aus, ich schlage meinerseits dem Baron Uxkull auf die Schultern, „Sie haben einen Kopf wie ein Straußenei,“ sage ich ihm.

Er kann sich nicht beruhigen, die Elefantenaugen laufen im Kreis, er beginnt auf der Treppe zu erzählen, wir bleiben alle stehen, er erzählt, daß ein Kanarienvogel auf einem esthnischen Gut ihm beim Besuche einer Freundin über die Glatze geschliffen, der es gewohnt war, täglich über einen Marmortisch im Flug zu schliddern, es war eine offensichtliche Verwechselung und am Schluß der Geschichte saß Uxkull nach Jahren das Vieh gelegentlich tot, es war nicht unamüsant, aber wir verbrachten eine Viertelstunde darüber auf der Treppe und bückten uns vor Vergnügen, und Cederströms Diener bückten sich mit.

Die Herrin naht, ich sehe sie zuerst auf den oberen Stufen, ich weiß genau, daß ich in Borgeby bin, auch wenn ich Dunst vor allen Dingen sehe, ich gehe ihr rasch entgegen, ich neige mich vor ihr:

„God dag, schöne Frau, glücklich Cederströms Gattin zu sein, ich grüße Sie ehrfurchtsvoll.“