DAISY: Es wird leicht sein, denn ich weiß, warum ich es tue.

KEAN: Sie opfern sich.

DAISY: Ich tue, was ich vorhabe, mit Liebe und Bedacht.

KEAN: Für eine Mädchenträumerei, eine ideale Hysterie, einen tragischen Irrsinn.

DAISY: Als ich Ihr Haus verließ, wußte ich, es gab nur eins für mich: irgend etwas zu suchen, was Ihr Leben auch nur im Geringsten fester gestalten könnte. Ich will nichts von Ihnen. Aber ich erbitte die Freiheit, zu tun, was ich muß.

KEAN: Sie glauben, es sei etwas wert, eine der Beschwerlichkeiten, die einen Tag mir durchschwirren, wegzunehmen, indem Sie das Leben einsetzen? Sie schwärmen, Kind.

DAISY: Ich hätte gedacht, meine Dankesschuld höher abtragen zu können. Aber die Gewißheit dieser Kleinigkeit schon wird mich leicht das wagen lassen, was mir entgegensteht. Es hat keine Schrecken mehr.

KEAN: Konstable! Zu Daisy: Kommen Sie. Ich befehle es Ihnen.

DAISY: Wenn Sie mich zwingen, muß ich folgen. Und daran glauben.

KEAN: Konstable!! Erscheint. Ich führe diese Dame in ihr Zimmer. Sie bleiben davor, und wenn Skelette angeritten kommen. Ich bin Kean.