„Was soll das heißen? Erst neulich habe ich im Züricher Pfauentheater in der führenden Rolle eines meiner Stücke gastiert und großen Beifall gefunden.“

Der Japaner lachte wie ein fremdartiger Wasservogel.

„Der Fushijama muß jetzt ganz in Blüte stehen“, wisperte er, zu Sylvester gewandt. „So sagen wir, wenn er beschneit ist. Aber auf den Seen zu seinen Füßen blinkt ewiger Sommer. Da gleiten die kleinen singenden Boote mit den Geishas und sie singen das süße Lied der Kirschenblüte.“

Es schlug ein Uhr.

Die letzten drei Runden wurden angesagt.

Als sie abrechneten, hatte nur Pein verloren: etwa fünfhundert Franken. Er suchte fluchend nach seinen unförmigen Überschuhen.

Sylvester verabschiedete sich rasch und schritt allein den Berg hinunter.

Der Schnee knirschte unter seinen Füßen. In dem Haus an der Promenade, in dem Sybil als einziger Pensionär wohnte, glänzte noch Licht. Als er näher an das Haus kam, erkannte Sylvester, daß das Licht in Sybils Zimmer brannte.

Sie liest noch, dachte er.