„Immer und immer. Wenn der Frühling von den roten Märzwolken herniedersteigt, wie aus einem Flammenwagen. Wenn der Sommer die süßen Heudüfte in meine gierig geöffneten Nüstern treibt. Wenn die herbstlichen Früchte von den Bäumen fallen. Die Blätter sterbend ihr schwebendes Sein vergolden. Wenn der alte Winter im weißen Mantel knirschend durch den knackenden Wald ächzt. Immer und immer. Am grauen Morgen, am bleichen Mittag, am dämmerigen Abend, zu dunkler Nacht: immer und immer, zu jeder Stunde. Mit jedem Schlag des vogelhaften Herzens. In jedem Blick.“
„Frau!“
„Junger Mensch!“
„Tu auf den Blick: Dein Bruder steht vor dir!“
Sybil erblaßte.
Sie strich sich das blonde Haar aus der Stirn.
Sie lehnte sich an die Wand der Hütte.
„Sylvester!“