Da können Sie sehen! sagte sie, nun können Sie es wieder sehen; man kann Sie schon mit einem kleinen Stirnrunzeln schrecken. Sie kleinkriegen, indem man von Ihnen abrückt.... Sie lachte schelmisch, mit ganz geschlossenen Augen, als wenn auch sie es nicht ertrüge, angesehen zu werden.
Nein, du großer Gott! platzte ich heraus. Jetzt sollen Sie aber sehen! Und ich schlang die Arme heftig um ihre Schultern. War das Mädchen von Sinnen? Hielt sie mich für gänzlich unerfahren? He! ich wollte doch zum.... Es sollte mir keiner nachsagen, daß ich in diesem Fall zurückstünde. Es war doch ein Satansmädchen. Wenn es nur darauf loszugehen galt, dann....
Als wenn ich zu gar nichts in der Welt taugte!
Sie saß ganz ruhig und hatte ihre Augen immer noch geschlossen; keines von uns sprach. Ich drückte sie fest an mich, preßte ihren Körper an meine Brust und sagte kein Wort. Ich hörte unseren Herzschlag, sowohl ihren wie meinen, es klang wie Pferdegetrappel.
Ich küßte sie.
Ich wußte nichts mehr von mir, sagte einigen Unsinn, über den sie lachte, flüsterte Kosenamen gegen ihren Mund, streichelte ihr die Wange, küßte sie viele Male. Ich öffnete einen oder zwei Knöpfe ihres Leibchens und sah ihre Brüste darunter, weiße, runde Brüste, die wie zwei süße Wunder unter dem Hemd schimmerten.
Darf ich sehen! sage ich, und ich versuche mehrere Knöpfe zu öffnen, versuche die Öffnung größer zu machen; doch meine Erregung ist zu stark, ich komme mit den untersten Knöpfen, wo sich das Leibchen fester anstrammt, nicht zurecht. Darf ich nur ein wenig sehen .... ein wenig....
Sie schlingt den Arm um meinen Hals, ganz langsam, zärtlich; ihr Atem haucht mir aus den roten, zitternden Nasenlöchern ins Gesicht; sie beginnt selbst mit der anderen Hand die Knöpfe zu öffnen, einen nach dem anderen. Sie lacht verlegen, lacht kurz und sieht mehrere Male zu mir auf, prüfend, ob ich wohl bemerke, daß sie furchtsam ist. Sie löst die Bänder, hakt das Korsett auf, ist entzückt und ängstlich. Und mit meinen groben Händen nestle ich an diesen Knöpfen und Bändern....
Sie streicht mir mit ihrer linken Hand über die Schulter, um die Aufmerksamkeit von dem, was sie tut, abzulenken und sagt:
Was hier für eine Menge loser Haare liegt!