Nun dürfen Sie nicht mehr weiter mitgehen, sagt sie; Dank für heute abend!

Ich beugte den Kopf, wagte nichts zu sagen. Ich nahm meinen Hut ab und stand barhäuptig da. Ob sie mir wohl die Hand reichen würde?

Warum bitten Sie mich nicht, ein Stück weit mit Ihnen zurückzugehen? sagt sie scherzhaft. Aber sie sieht auf ihre Schuhspitzen nieder.

Herrgott, antworte ich, wenn Sie das täten!

Ja, aber nur ein kleines Stück.

Und wir kehrten um.

Ich war äußerst verwirrt, wußte nicht, wie ich gehen oder stehen sollte; dieses Geschöpf stülpte meinen ganzen Gedankengang um. Ich war hingerissen, wunderbar froh; mir war, als ginge ich vor Glück herrlich zugrunde. Sie hatte ausdrücklich mit mir zurückgehen wollen, es war nicht mein Einfall, es war ihr eigener Wunsch. Ich sehe sie an und werde immer mutiger, sie muntert mich auf, zieht mich mit jedem Wort an sich. Für einen Augenblick vergesse ich meine Armut, meinen Unwert, mein ganzes jämmerliches Dasein, ich fühle das Blut warm durch den Körper jagen, wie in den alten Tagen, ehe ich zusammengefallen, und ich beschließe, mich mit einem kleinen Kniff vorzutasten.

Übrigens verfolgte ich damals nicht Sie, sagte ich, sondern Ihre Schwester.

Meine Schwester? fragt sie höchst erstaunt. Sie bleibt stehen, sieht mich an, erwartet wirklich eine Antwort. Sie fragte in vollstem Ernst.

Ja, antwortete ich. Hm. Das heißt, also die jüngere der beiden Damen, die vor mir gingen.