Zachäus ging nach der Küchenwand hin, wo mehrere Behälter mit Wasser standen. Es war das Wasser des Kochs, das dieser sorgfältig während der Regentage sammelte, denn das Wasser zu Billybory war zu hart und zu kalkhaltig, um darin zu waschen.
Zachäus bemächtigte sich eines der Wasserbehälter, zog sein Hemd ab und fing an, es darin zu reiben. Der Abend war still und kalt, es fror ihn gehörig, aber das Hemd mußte gereinigt werden, und er pfiff sogar leise vor sich hin, um sich ein wenig zu ermuntern.
Da öffnete plötzlich der Koch die Küchenthür. Er hielt eine Lampe in der Hand, und ein breiter Lichtstrahl fiel auf Zachäus.
»Aha!« sagte der Koch und kam heraus.
Er setzte die Lampe auf die Treppe, ging geradeswegs auf Zachäus zu und fragte: »Wer hat dir das Wasser gegeben?«
»Ich nahm es,« antwortete Zachäus.
»Es ist mein Wasser!« schrie Polly. »Du, schmutziger Sklave, hast es genommen, du Lügner, du Dieb, du Hund!«
Zachäus erwiderte nichts auf dieses alles, er fing nur von neuem an, seine Beschuldigung mit den Fliegen im Pudding zu wiederholen.
Der Lärm, den die beiden verursachten, lockte die Leute aus dem Schlafschuppen herbei, sie standen gruppenweise da und froren und lauschten mit größtem Interesse dem Wortwechsel.
Polly schrie ihnen entgegen: »Ist es nicht großartig von dem kleinen Ferkel? Mein eigenes Wasser!«