Da setzte sich Falkenberg einfach auf die Treppe hin und fragte das Fräulein kreuz und quer über Falkenbergs auf Övrebö aus. Nein, daß er hier auf seine Verwandten treffen und sozusagen heimkommen sollte! Vielen, vielen Dank, Fräulein. Das war ein großer Dienst, den Sie mir da geleistet haben.
Dann gingen wir wieder weiter, und ich trug die Bündel.
Als wir in den Wald gekommen waren, setzten wir uns hin und überlegten. War es ratsam, daß ein Falkenberg als Klavierstimmer zum Kapitän auf Övrebö kam und ein Verwandter von ihm war? Ich war am besorgtesten und machte auch Falkenberg unsicher. Aber es konnte ja auch lustig werden.
Hatte er denn nicht Zeugnisse bei sich, in denen sein Name stand?
Doch, aber zum Teufel, dort steht ja nur, daß ich ein brauchbarer Arbeiter bin.
Wir dachten nach, ob wir die Zeugnisse ein wenig fälschen könnten; aber es war vielleicht besser, ein ganz neues zu schreiben. Es konnte von einem Klavierstimmer von Gottes Gnaden handeln und auf den Namen Leopold statt Lars lauten. Das stand uns frei.
Kannst du so ein Zeugnis schreiben? fragte er.
Ja, das kann ich.
Jetzt aber begann meine arme, unbändige Phantasie mit mir durchzugehen und alles ins Scherzhafte zu treiben. Klavierstimmer, das war nichts, ich wollte ihn zum Mechaniker machen, zu einem Genie, das schwere Aufgaben gelöst hatte, er sollte eine Fabrik —
Ein Fabrikant braucht keine Zeugnisse, unterbrach mich Falkenberg und wollte nicht mehr auf mich hören. Nein, es war wohl überhaupt nichts zu machen.