Charlotte. Ach, ich wünsche mich doch wieder aufs Land hinaus—denn hier muß ich die Zeit abpassen, um meinen Vater zu sehen.

Narbonne. Ja, ich selbst vermisse meine redlichen Landleute. Mit ihnen scherzte ich und war fröhlich—doch das hoffe ich auch hier zu bleiben.—Mein Posten soll meine Gemüthsart nicht verändern; man kann ein Geschäftsmann sein, und doch seine gute Laune behalten.

Mad. Belmont. Mich entzückt dieser Aufenthalt. Ich—ich bin hier wie im Himmel. Mit aller Welt schon bin ich bekannt—alles kommt mir entgegen—und Herr Selicour wollte mich bei dem Lycée abonnieren.

Charlotte. Denken Sie, Großmama, wen ich heute geglaubt habe zu sehen!—

Mad. Belmont. Wen denn?

Charlotte. Den jungen Offizier—

Mad. Belmont. Welchen Offizier?

Charlotte. Den jungen Karl Firmin—

Mad. Belmont. Der zu Colmar alle Abende zu deiner Tante kam—

Charlotte. Der sich immer mit Ihnen unterhielt—