Charlotte (zu ihrer Großmutter). Wie? Herr Firmin wäre der
Verfasser!

Mad. Belmont (laut).—Ja!—(heimlich.) Nenne den wahren Verfasser ja nicht—

Charlotte. Warum nicht?

Mad. Belmont. Aus Ursachen. (Zu Selicour.) Wollen Sie Charlotten nicht accompagnieren?

Selicour. Mit Vergnügen.

Firmin (ärgerlich zu seinem Sohn). Gewiß wieder eine übereilte
Arbeit—aber das muß einmal gedichtet sein—

Karl. Aber, lieber Vater, hören Sie doch erst, eh Sie richten!

Charlotte (singt).
An der Quelle saß der Knabe,
Blumen band er sich zum Kranz,
Und er sah sie, fortgerissen,
Treiben in der Wellen Tanz,—
"Und so fliehen meine Tage,
"Wie die Quelle, rastlos hin,
"Und so schwindet meine Jugend,
"Wie die Kränze schnell verblühn!"

Mad. Belmont (Selicour ansehend). Dieser Anfang verspricht schon viel!

Selicour (auf Karl Firmin zeigend). Diesem Herrn da gehört das
Compliment.