Selicour. Kann Ihnen dienen! Verlassen Sie sich auf mich!

Narbonne. Aber wie denn?

Selicour. Ich schaffe Ihnen, was Sie brauchen.

Narbonne. Wie denn? Was denn?

Selicour. Ich hab's! Ich schaff's Ihnen—Ein stilles Häuschen, abgelegen—einfach von außen und unverdächtig!—Aber innen aufs zärtlichste eingerichtet—die Meubles, die Tapeten nach dem neuesten Geschmack—ein Cabinet—himmlisch und reizend—kurz—das schönste Boudoir, das weit und breit zu finden.

Narbonne (für sich). Sollte La Roche Recht behalten—(Laut.) Und welche geheime Ursache hätte ich, ein solches Quartier zu suchen?

Selicour (lächelnd). In Sachen, die man vor mir geheim halten will, weiß ich mich einer vorlauten Neugier zu enthalten—Erkennen Sie übrigens einen dienstfertigen Freund in mir—Es ist nichts, wozu ich nicht bereit wäre, um Ihnen gefällig zu sein. Befehlen Sie, was Sie wollen, ich werde gehorchen, ohne zu untersuchen—Sie verstehen mich.

Narbonne. Vollkommen.

Selicour. Man muß Nachsicht haben.—Ich—ich halte zwar auf gute Sitten—Aber, was diesen Punkt betrifft—wenn man nur den öffentlichen Anstoß vermeidet—Ich gehe vielleicht darin zu weit— aber das gute Herz reißt mich hin—und mein höchster Wunsch ist, Sie glücklich zu sehen—

Vierter Auftritt.