(mit Illustrationen).

Preis gebd.

. 2.80.

„Mit Freuden begrüße ich jedes Werk, welches deutsche Mythologie und Heldensage behandelt. — Seit den dornenvollen Arbeiten von Jak. Grimm, K. Simrock, W. Wägner u. a. hat sich das Interesse für die Religion unserer Altvordern, für ihre Sitten, Anschauungen und Gebräuche gesteigert. — Eine edlere Begeisterung für die längst entschwundene Welt unserer Altvordern ist es auch, der dieses Werk seine Entstehung verdankt, welches wir als ein wohlgelungenes bezeichnen können. Es wird sicher die Kenntnis der alten Vorzeit verbreiten und Begeisterung für die Helden erwecken und so wieder Heldenmut und Edelsinn erzeugen. Die Darstellung ist eine recht gewandte und die Gruppierung des Stoffes ebenso geschickt. Den Glanzpunkt des Ganzen bildet die bezaubernd schöne Frithjofsage, die nach Tegner erzählt ist. — Wer kennt nicht Ingeborg, die schönste Rose des Nordens, und Frithjof, die königliche Eiche auf Nordlands Bergen? Schon diese eine Sage macht das Buch jedem Leser lieb und wert. Die Sprache des Verfassers perlt hier gleichsam im Morgentau und Frühlingssonnenschein. — Möge das Buch zahlreiche Leser finden.“

Mainz.

Dr. Heinrich Haskamp.
(Rhein.-Westf. Schulzeitung.)

„Was dieses Buch vor manchen seinesgleichen ganz besonders auszeichnet, das ist die durchweg knappe, klare und doch so poesievolle Darstellung, der einfache, naive, meisterhafte Märchenton. Aus diesem Grunde sei das vortreffliche, übersichtlich gehaltene Buch, welches sich für Schüler aller Schulen als Nachlesebuch ganz vorzüglich eignet, aufs Wärmste empfohlen.“

(Westfälische Lehrer-Zeitung.)

Se. Excellenz der General der Infanterie von Keßler, General-Inspekteur des Militär-Erziehungs- und Bildungswesens, schreibt der Verlagsbuchhandlung unterm 4. Dezember 1897 über das Buch: „Das Kommando des Kadettenkorps, welchem ich das Buch mitgeteilt habe, hat mit Anerkennung in Aussicht genommen, das Buch mit benutzen zu lassen.“