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Dresden 1923

Dresden, den 17. August 1923

An unsre werten Mitglieder!

Ein neues Heft und dadurch viel Freude in den Kreisen der Heimatliebenden! Wie sehr unsre Hefte erwartet werden, konnten wir besonders in der letzten Zeit merken. Täglich kamen mindestens fünfundzwanzig bis dreißig Nachfragen; denn es rechneten wohl viele in der jetzigen Zeit äußerster wirtschaftlicher Not mit einem vollständigen Erliegen auch unsrer Mitteilungen. Wir haben in letzter Zeit tüchtig gearbeitet, um Werte zu schaffen, damit uns die Überwindung der jetzigen Zeit ein klein wenig leichter fällt, und wir einen Vorsprung haben, um nichts von dem einzubüßen, was unsre Bewegung seit 1914, seit ihrer Gründung herausgibt und veranstaltet.

Selbstverständlich ist, daß die Monatsbeiträge zu unserm Verein der Geldentwertung entsprechend aufgebessert werden müssen, und wir hoffen, daß sich niemand dieser Erkenntnis entzieht.

Dieses Heft unsrer Mitteilungen, das keine Einschränkung gegenüber früheren Heften aufzuweisen hat, kostet uns mit Papier, Klischees und Druckkosten vier Milliarden Mark; dazu kommen die Versandkosten einschließlich Postgeld in Höhe von einer Milliarde Mark, so daß unsre Selbstkosten für dieses Heft fünf Milliarden Mark betragen.