RAINER:
Was willst du mir sagen? Warum hast du mich verfolgt? Bis hierher?
GONN:
Ich will nicht, daß Yges von deiner Tat erfährt.
RAINER:
Tat!
GONN:
Ja, Tat! Zum wenigsten war sie es. Deine Reue kann nie so tief werden, als daß dieser Gipfel nicht noch aus dem Tränensee herausragte. Und wenn du dich in den Tod weinst! — Das ist meine einzige Genugtuung!
RAINER:
Daß ich den Versuch gemacht habe, ihn zu töten, dafür bin ich unverantwortlich. Ich stand unter deiner Suggestion. Aber daß ich überhaupt die Absicht hatte . . . Du weißt nicht, daß Yges wie ein Schwert für die Zeit kam, in der ich kämpfte. Er hat mir die Hand gereicht, um mir zu helfen, und ich — ich wollte sie ihm abschlagen.