Das ist der dümmste Satz aus dem ganzen Buch. Das geht niemanden etwas an.
RAINER:
Doch — jeden, der in der Ehrlichkeit des Menschen eine Garantie für die Ehrlichkeit seiner Politik sucht. (Gonn lacht.) Der Zweifel ist aufrichtiger als der Glaube, und deshalb freue ich mich, daß Yges mir einen Betrug beweisen will. Tausende von Menschen führe ich. Yges hat nicht nur das persönliche Recht, sondern auch die soziale Pflicht, die Partei zu retten, wenn ich sie verführe.
GONN:
Warum gehst du immer auf Kothurnen? Der Anblick ist unschön, und der Erfolg ist nur, daß du deinen Gegner übersiehst. Yges kennt gar kein soziales Gewissen. Das weißt du. Aber sonderbar, du findest immer bessere Gründe, ihn zu rechtfertigen als dich. Das war schon damals so, als du auf Jeanne verzichtetest und die Stellung eines Trauzeugen vorzogst. Die Reue über diese Dummheit sollte dich eigentlich klüger gemacht haben.
RAINER:
Es ist nicht wahr, daß ich es bereut habe.
GONN:
Nun — was ich sage, behauptet auch Yges. Du wirst mir zugestehen, daß es einen schlechten Eindruck macht, wenn du ihm jetzt unrecht gibst, weil ich zufällig einmal seiner Ansicht bin.
RAINER (erregt):