RAINER:
Ich fühle mich nicht mehr berechtigt, als Pfeil auf einem Bogen zu liegen, den andere spannen.
YGES:
Und warum „unterschätzen“ Sie sich? Der Glaube an Ihr Unrecht berechtigt Sie ebensowenig wie mich, diese Vermutung als Tatsache zu behandeln. Wenn ich das getan hätte, wäre die Wette unnötig gewesen.
RAINER (schweigt).
YGES:
„Ich schätze Ihre Überzeugung“, — doch ich suche die Wahrheit! Geben Sie mir Tatsachen! Ich muß Sie gegen Sie selbst in Schutz nehmen, denn ich weiß nicht, warum Sie sich verachten müßten.
RAINER (sieht ihn dankbar an).
YGES:
Ich kenne keine Sympathien oder Antipathien, mein Urteil über Sie mache ich allein abhängig von einer wissenschaftlich begründeten Erkenntnis — wenn sie mir möglich ist.