„Das war der u . . . unterirdische Ga . . . Ga . . . Gang zs . . . zum ‚Zs . . . Zs . . . Zimmer‘?“ fragte der Matrose staunend und deutete auf eine Stelle, die noch etwas heller war als die übrige Mauer. „Haaar . . . gott.“

Vorne im Graben saß eine Schar Knaben im Kreis. Ein rothaariger Junge schnellte in die Höhe, hob die Hand und rief: „Heimatscha!“ Seine Bande stürmte zur Mauer und krabbelte daran hinauf.

„Nein, also ihr Ga . . . Ga . . . Gauner, da drin war das ‚Zs . . . Zs . . . Zs . . . Zimmer‘?“

Die Räuber standen still; ihre Augen glänzten. Ihre Gedanken eilten die Jahre zurück.

„Wir warn halt Kinder damals“, sagte der Schreiber.

Ein Eichhörnchen huschte quer durch den Graben und hing am Baumstamm. „Dort! Schaut hin!“ zeigte die Rote Wolke, und sein Mund stand offen, rund und schwarz wie ein Mauseloch.

Der Fremde wanderte hinaus aus Würzburg.

Über die Höhe kam schnell und gleichmäßig ein bartloser, hoher Mönch geschritten, in brauner Kutte. Er beugte das Knie vor dem Marienbild am Wege und schlug das Kreuz. Ein kleines, blondes Mädchen, das Hagebutten sammelte, sprang weg vom Busch zu Winnetou. Der Wind wehte dem Kinde das Haar ins Gesicht; es sah zu Winnetou empor und mußte die Augen schließen vor der Sonne. „Gelobt sei Jesus Christus.“ „In Ewigkeit, Amen, mein Kind.“

„Wie weit ist’s bis zum nächsten Gutshof?“ fragte der Fremde.

„Eine Stunde über den Berg“, sagte Winnetou. Er hatte ein stilles, klares Gesicht und einen Pickel am Nasenflügel.