Was weiß Der! seufzte Johannes und schwieg sehr lange.
Nun was ist Dir denn? freue Dich doch! — Freilich Du bist krank! setzte Christel zu ihrer Frage bedenkend hinzu.
Er nahm sie bei der Hand und sagte: sieh’, meine Christel, das Loos, die 96 ist unser.
Nun so ist ja Alles gut! unterbrach sie ihn.
Recht gut! sagt’ er. Aber das Geld ist nicht unser.
Du bist ein Kind! lachte sie. Da ist es ja! —
Schicke es nur der Dorothee! sagte er, da sie uns ganz vergessen hat und keinen Fuß zu uns armen Leuten setzt, die ihr Schande machen.
Der Dorothee? das Geld? fragte sie ihn betroffen, etwas blässer und gespannt. —
Siehst Du, liebe Christel, das Loos habe ich in Gedanken auf die Dorothee genommen. Sie hat es auch gezogen, und auf das unsere hab’ ich zum Zeichen und Unterschied für mich ein schwarzes Kreuz aus Daniel’s Tintenfasse gemacht.
Das ist freilich etwas Anderes, seufzte Christel. Konntest Du nicht das schwarze Kreuz auf das andre machen? Das war recht thöricht!