Nun woll’n wir Alle fröhlich sein!

Alle-alleluja!

Sie schwiegen nun und lächelten. —

— Und wir nicht auch? Nun wollen wir Alle fröhlich sein! sagte Paschalis und zog seine Tochter, die Willige nun, an das Herz.

Und Ihr auch? alter Wecker! sprach mit dankbarem Handschlag Johannes. Ihr bleibt bei uns und zieht mit hinab, wenn das neue Haus steht.

Das wollt’ ich nur wissen! sagte der Alte und sang mit Thränen ein frohes: Alle-alleluja!

Und Christel betete leise: Habt Dank, ihr lieben Engel! dann rief sie Sophiechen und sagte: siehe, mein Kind, heut’ tanzt die Sonne! denn heut’ ist heiliger Ostertag!

Dorothee nahm sie auf den Arm. Und das Kind sah’ in die rothe, große, zitternde Sonnenscheibe, und die Augen gingen ihm über, und Dorotheen.

Aber Paschalis trat mit wunderlicher Scheu vor Martha, die ihn aus dem Schleier ansah, und bot ihr, wie zur Versöhnung, die Hand und blickte mit feuchten Augen zum Himmel.

Die Engel aber schieden, küßten die Kinder und grüßten Alle mit freundlichem Lächeln und sprachen: Friede sei mit Euch!