Finland
22,2
20,4
92
Massachusetts
20,7
19,0
92
Connecticut
20,5
18,7
91
Rhode Island
20,4
19,0
93
Japan
21,7
21,1
97
Die größere Sterblichkeit der männlichen Säuglinge vor den weiblichen, die längere Lebensdauer der Frauen im allgemeinen,—auf 100 gestorbene Mädchen im Alter bis zu 5 Jahren sterben etwa 114 Knaben, auf 100 gestorbene Frauen im Alter von 60 bis 80 Jahren sterben gegen 108 Männer,—scheint für die stärkere Lebenskraft der Frauen zu zeugen. Von einschneidenderer Bedeutung jedoch ist es, daß die Männer sowohl als Soldaten wie als Erwerbsthätige im allgemeinen größeren Gefahren ausgesetzt sind, als die Frauen und daß sie infolge ihrer Lebensweise,—geschlechtlichen Excessen, Alkoholgenuß u. dergl.,—zerstörenden Krankheiten leichter unterworfen werden. Unter den gegenwärtig herrschenden wirtschaftlichen Verhältnissen, die die Intensität des Kampfes ums Dasein steigern und sittlich korrumpierend auf Reiche und Arme wirken, ist daher an eine Abnahme der Sterblichkeit der Männer nicht zu denken, dagegen ist bei der Zunahme der weiblichen Erwerbsthätigkeit eher eine Annäherung der Sterbeziffern beider Geschlechter möglich.
Was ihre Heiratsziffern, deren Zu- resp. Abnahme betrifft, so stellen sie sich folgendermaßen dar321:
Auf 100 Einwohner heirateten
1841/50
1881/90
Schweden
7,27
6,26