1893
704
2611
3617
595
6823
1894
1413
4469
5912
721
11101
1895
1715
5817
7780
1307
14904
1896
2378
6383
7181
1188
14752
Mit Ausnahme des letzten Jahres zeigt die Frauenarbeit eine raschere Zunahme als die Männerarbeit, der gegenüber sie auch absolut im Uebergewicht ist. Die Abnahme des letzten Jahres erklärt sich teils aus der strengeren Handhabung der Gesetze, teils daraus, daß es sich bei den vorliegenden Zahlen nur um Werkstättenarbeiter handelt, die vereinzelten Heimarbeiter dagegen nicht eingerechnet wurden. Je mehr nun die Gesetzgebung in die Werkstätten eingreift, wobei es sich fast immer um den Schutz der Frauen und Kinder handelt, um so mehr werden diese sich in die Heimarbeit zurückziehen müssen.
Die belgische Berufszählung von 1896477 —die erste, die sich hier mit der Frage beschäftigte—teilt alle Arbeiter in zwei große Kategorien ein: 1.) Die in Fabriken, Werkstätten u.s.w. arbeiten; 2.) die bei sich zu Hause auf Rechnung von Fabrikanten oder Kaufleuten erwerbsthätig sind. Das heißt mit anderen Worten, daß nur die eigentlichen Heimarbeiter als Hausindustrielle angesehen werden. Die allgemeinen Ergebnisse der nach diesen Grundsätzen erfolgten Erhebung waren folgende:
Es waren beschäftigt
Von 100 Arbeitern
waren weiblich
Männer
Frauen
In Fabriken, Werkstätten u.s.w.
588248
115981
16,47
Zu Hause
41689
77058
64,89