Bauer. No, nachhert, wo denn?

Natzl. In der Köhlerhüttn.

Bauer. Ui, ui, ös Schlankeln, a wohl in der Köhlerhütten, no, no, ös seid's mer Feine! Der Kohlnferdl is heunt mit oaner Fuhr nach der Stadt und ös fandets seine zwoa Dirndeln allanig.

Hans. Wohl—wohl—is eh a so.

Bauer. ös Lotter, schau—schau. ös treibts es nöt schlecht, ich war scho a achtavierzgi, wie ich enger Muada gheirat hab.

Hans. Weil halt da Voda a Trauminöt war!

Bauer (beleidigt). So, a so! So meinst es! A Trauminöt war ich gwest.
So? und dir fahlet Kuraschi nöt—gelt na, fahlet eng nöt, dö Kuraschi!
Moants, ös kunnts zeitli dazuschaun, warts koane Trauminöt! Stund eng dö
Ehrbarigkeit von engern Vodern nöt an, han, wöllts es besser habn?—Was?
Na! Hoam bleibt's hizt! Hoam bleibt's! Leni!

Natzl (zu Hans). Du bist a rechter Lapp, mußt allwal dein dumm Maul auftun, möcht der glei oans draufgebn!

Anzengruber: Der Gwissenswurm, II. Akt, 12. Szene

Zwölfte Szene