Dusterer. Hat nöt sein mögn, weil ich halt mit dir noch z' reden hätt!
Grillhofer. Weißt a neuere Lug?!
Dusterer (beleidigt). Schwoger!?—Glaub mir, wann ich dir was sag! Beispielmäßig-Grillhofer. Ich brauch nix Beispielmäßigs mehr, hob gnug an dem, was wirkli vorgeht und wo ma umsonst a Auslegung sucht.
Dusterer. Schau, Grillhofer, es is mir vergangen—na ja, weil du ja selber es Rechte angebn hast, daß mein Traum doch a Vorbedeutung hat. Hast ja selbn gmeint, im Rauchen und Feuer sieht mer schlecht, dö Riesler-Magdalen konn dös im Fegfeuer net gwest sein, aber—Grillhofer—dein Kind is's gwest, dös hon ich für sö gnumma, no ja, weils ihr gleich schaut, weil ebn a der Magdalen ihr Kind is!
Grillhofer. Dummheiten!
Dusterer. Grillhofer! Hör mich aus, glaub mir, wann ich dir was sag! I mein, es verbleibt bei unsern Abkämmen—es geht halt hizt um dein Kind!
Grillhofer. Weil dir's taugt, steckst dös hizt ins Fegfeuer.
Dusterer (eifrig). Na, na—weil die Sünden der Eltern an den Kindern gstraft werden, steckt's drein und wohl wegn der eignen Sündhaftigkeit a, meinst, so vater- und mutterlos war's rechtschaffen wordn?!
Grillhofer. Wer aber sagt dir denn, daß's versturbn sein muß?!
Dusterer. Grillhofer, laß dir sagn, besser, es is versturbn, als es is lebig a so, daß d' der's überlegn rnüßt, ob du's a anerkenne kinna kannst!