Wem vergönnt ist, durch Eishausen zu reisen und dort einen kleinen Aufenthalt zu machen, der besuche das Gasthaus und frage dort nach dem Grafen; da wird er hören, wie Ludwig’s Andenken noch immer in hohen Ehren gehalten wird.
»Um den Mann sind viele Thränen geweint worden – der Mann hat unser Dorf sehr glücklich gemacht – solch’ ein Mann kommt niemals wieder!« das sind die einfachen Reden der schlichten Landleute.
Schön und würdig hatte Ludwig seine Sendung erfüllt. Was die Großmutter einst beim Abschied segnend zu ihm gesprochen, es war an ihm zur Wahrheit geworden. Er ging durch die schmerzlichen Flammen der Läuterung und ging rein aus ihnen hervor; er ehrte Gottes Gebote und liebte die Menschen. Er war mildthätig und barmherzig und vergalt Kränkungen nur mit Wohlthaten – darum dauert in dem stillen Kreise, in den er eintrat, sein Name im Segen fort von Geschlecht zu Geschlecht.
Anmerkungen zur Transkription: Dieses elektronische Buch wurde auf Grundlage der 1854 als Band III in »Deutsche Bibliothek – Sammlung auserlesener Original-Romane« erschienenen Erstausgabe erstellt. Kleinere Unregelmäßigkeiten in der Schreibweise wurden beibehalten. Die nachfolgende Tabelle enthält eine Auflistung aller gegenüber dem Originaltext vorgenommenen Korrekturen.
- [S. 10]: im Jahre siebenhundert und vierundfünfzig → siebzehnhundert
- [S. 11]: Siebentes begehrt → Siebentens
- [S. 13]: noch widrigerere Kämpfe → widrigere
- [S. 25]: angstschweistreibender Pillen → angstschweißtreibender
- [S. 29]: Herrn von Göthe → Goethe
- [S. 37]: Paris, Straße Vaurigard → Vaugirard
- [S. 41]: [vereinheitlicht] reichhaltigen Tagbüchern → Tagebüchern
- [S. 79]: des Hauses van der Valk → Valck
- [S. 85]: tn einem großen Bogen → in
- [S. 101]: die Theilhaber an den fünfund zwanzig → fünfundzwanzig
- [S. 101]: Prinz von Tarent und Talmont Theil, hat, → Talmont, Theil hat,
- [S. 109]: Vater hat das Alles so beohlen → befohlen
- [S. 110]: [vereinheitlicht] was will das bischen Flitter sagen → Bischen
- [S. 111]: siebenzehnhundertsiebennndvierzig → siebenzehnhundertsiebenundvierzig
- [S. 129]: entblös’ten Armen → entblößten Armen
- [S. 132]: Feierlich stieg Robespiere → Robespierre
- [S. 134]: zwischen dem Louver und dem Tuilerienschloß → Louvre
- [S. 134]: laßt siel iegen vorn. → sie liegen
- [S. 137]: setzte Wind hinzu → Windt
- [S. 140]: [Komma entfernt] Schößlinge buntblühender, Stauden wachsen.
- [S. 148]: [Komma ergänzt] siebenzehnhundertvierundsiebenzig, der Erstere aber
- [S. 160]: sein rohe Benehmen → rohes
- [S. 168]: [Ausrufezeichen ergänzt] immer mehr! rief der Erbherr.
- [S. 173]: von den Zinnen und Warten das Kastells → des Kastells
- [S. 177]: [Anführungszeichen ergänzt] meinen Knochen einen Höllenschmerz.«
- [S. 194]: [Punkt ergänzt] Louise, der Tochter des Königs
- [S. 198]: als ihr Inhal bis zur Nagelprobe → Inhalt
- [S. 203]: Nicht uninterressant → uninteressant
- [S. 212]: [Punkt ergänzt] in den alten Sprachen.
- [S. 214]: Leonardus Reitknecht → Leonardus’
- [S. 214]: [vereinheitlicht] Unterwegs peitschte der Postillion → Postillon
- [S. 221]: [Punkt ergänzt] in das Lesecabinet, die Sessel mit der Krone
- [S. 222]: [Komma entfernt] ohne Zweifel bei Ihnen, wohnen
- [S. 223]: [Anführungszeichen ergänzt] »Seeluft! Seeluft!
- [S. 227]: ich ersehne aber mit Ungeduld den Angenblick → Augenblick
- [S. 237]: Der Graf von Artois begab sich nach Ham → Hamm
- [S. 238]: verfehlte Willam nicht → William
- [S. 238]: diese einsweilen ausgezahlte Summe → einstweilen
- [S. 245]: [Punkt ergänzt] mein Bruder, mein Ludovicus.
- [S. 250]: General-Gouverneuers von Indien → Gouverneurs
- [S. 265]: besprochen worden von den Freuden → Freunden
- [S. 270]: malade imaginair → malade imaginaire
- [S. 279]: sprach Gräfin Linden. → Lynden.
- [S. 293]: [vereinheitlicht] auf Angés Leben einwirkte → Angés’ Leben
- [S. 293]: [vereinheitlicht] Es war Angés Hand → Angés’ Hand
- [S. 295]: [Punkt korrigiert] Schwester Windt’s, entlud, → entlud.
- [S. 295]: [Komma korrigiert] weder diesen. noch den anderen → diesen, noch
- [S. 303]: gegen die Batatavische Republik → Batavische
- [S. 304]: wenn du den Landesgesetzen gemäß dich hälst → hältst
- [S. 304]: Lassen Niemanden Rechenschaft schuldig → Niemandem
- [S. 306]: Cornelius van der Valk → Valck
- [S. 312]: der klein und spießbürgerlichen Klatschsucht → klein- und
- [S. 314]: [Anführungszeichen ergänzt] freisinniger Fürst, abgeschafft hat.«
- [S. 315]: Prinz Joseph Hollandiuns Herzog → Hollandinus
- [S. 320]: Dem Volke d’Hauptpoule’s folgte → Hautpoule
- [S. 321]: 25000 Mann stark → 25,000
- [S. 322]: [Komma entfernt] Schinken, Würste, die → Würste die
- [S. 325]: Ernst August von Großbrittannien und Windt → Großbritannien
- [S. 326]: [Punkt korrigiert] Wunderbar! rief Ludwig! → Ludwig.
- [S. 327]: gebot seinem Diener zurückzureitten → zurückzureiten
- [S. 332]: [Fragezeichen korrigiert] ganz einsam zu werden. → werden?
- [S. 343]: Herr Kammerath Melchers also sind der Ansicht → Kammerrath
- [S. 360]: vormaliger Fürstbischof von Strasburg → Straßburg
- [S. 368]: [Punkt korrigiert] und nicht glauben wollte, → wollte.
- [S. 373]: in dem Gedanken, das → daß
- [S. 374]: sahe der Graf zu seiner Bestürzung → sah
- [S. 380]: gibt es jetzt [...] zu thun gegeben, bald → zu thun, bald
- [S. 382]: wer hätte das gedacht → Wer
- [S. 387]: die Buchstaben L. C. V. d. V. eingegraben waren → L. C. v. d. V.
- [S. 406]: Hofdame in Sarkoe-Selo → Sarskoe-Selo
- [S. 410]: Als ich die Bäder von Burton gebrauchte → Buxton
- [S. 422]: dachte er daran, entsiegelte, es las → entsiegelte es, las
- [S. 423]: [vereinheitlicht] die Söhne der Reichgräfin → Reichsgräfin
- [S. 425]: [Anführungszeichen ergänzt] »Dieser Gedanke schnitt mir wie
- [S. 429]: er brachte keinen Störung → keine
- [S. 429]: Briefwechsel mit dem Pfarrer Vincentinus → Vincentius
- [S. 434]: Margarita Gardes eingegangener Gewisseensehe → Gewissensehe
- [S. 437]: Holstein-Sonderburg und Holsteinstein-Plön → Holstein
- [S. 440]: wazu des Hauses Höhe sich gut eignete → wozu
- [S. 442]: der Arolsharfe schwellendschwebende Accorde → Aeolsharfe
- [S. 447]: [vereinheitlicht] von Coburg über Rodoch kommende → Rodach
- [S. 450]: sequestrirte Oldenbnrg → Oldenburg
- [S. 454]: o trit wieder hinaus in die Welt → tritt
Die Fraktur-Ligatur für »etc.« wurde durch etc. ersetzt. ([S. 47], [397])
Transcriber’s Notes: This ebook has been prepared from the first print edition published in 1854 as volume III in “Deutsche Bibliothek – Sammlung auserlesener Original-Romane”. Minor spelling inconsistencies have been maintained. The table below lists all corrections applied to the original text.
- [p. 10]: im Jahre siebenhundert und vierundfünfzig → siebzehnhundert
- [p. 11]: Siebentes begehrt → Siebentens
- [p. 13]: noch widrigerere Kämpfe → widrigere
- [p. 25]: angstschweistreibender Pillen → angstschweißtreibender
- [p. 29]: Herrn von Göthe → Goethe
- [p. 37]: Paris, Straße Vaurigard → Vaugirard
- [p. 41]: [normalized] reichhaltigen Tagbüchern → Tagebüchern
- [p. 79]: des Hauses van der Valk → Valck
- [p. 85]: tn einem großen Bogen → in
- [p. 101]: die Theilhaber an den fünfund zwanzig → fünfundzwanzig
- [p. 101]: Prinz von Tarent und Talmont Theil, hat, → Talmont, Theil hat,
- [p. 109]: Vater hat das Alles so beohlen → befohlen
- [p. 110]: [normalized] was will das bischen Flitter sagen → Bischen
- [p. 111]: siebenzehnhundertsiebennndvierzig → siebenzehnhundertsiebenundvierzig
- [p. 129]: entblös’ten Armen → entblößten Armen
- [p. 132]: Feierlich stieg Robespiere → Robespierre
- [p. 134]: zwischen dem Louver und dem Tuilerienschloß → Louvre
- [p. 134]: laßt siel iegen vorn. → sie liegen
- [p. 137]: setzte Wind hinzu → Windt
- [p. 140]: [extra comma] Schößlinge buntblühender, Stauden wachsen.
- [p. 148]: [added comma] siebenzehnhundertvierundsiebenzig, der Erstere aber
- [p. 160]: sein rohe Benehmen → rohes
- [p. 168]: [added exclamation mark] immer mehr! rief der Erbherr.
- [p. 173]: von den Zinnen und Warten das Kastells → des Kastells
- [p. 177]: [added closing quotes] meinen Knochen einen Höllenschmerz.«
- [p. 194]: [added comma] Louise, der Tochter des Königs
- [p. 198]: als ihr Inhal bis zur Nagelprobe → Inhalt
- [p. 203]: Nicht uninterressant → uninteressant
- [p. 212]: [added period] in den alten Sprachen.
- [p. 214]: Leonardus Reitknecht → Leonardus’
- [p. 214]: [normalized] Unterwegs peitschte der Postillion → Postillon
- [p. 221]: [added comma] in das Lesecabinet, die Sessel mit der Krone
- [p. 222]: [extra comma] ohne Zweifel bei Ihnen, wohnen
- [p. 223]: [added opening quote] »Seeluft! Seeluft!
- [p. 227]: ich ersehne aber mit Ungeduld den Angenblick → Augenblick
- [p. 237]: Der Graf von Artois begab sich nach Ham → Hamm
- [p. 238]: verfehlte Willam nicht → William
- [p. 238]: diese einsweilen ausgezahlte Summe → einstweilen
- [p. 245]: [added period] mein Bruder, mein Ludovicus.
- [p. 250]: General-Gouverneuers von Indien → Gouverneurs
- [p. 265]: besprochen worden von den Freuden → Freunden
- [p. 270]: malade imaginair → malade imaginaire
- [p. 279]: sprach Gräfin Linden. → Lynden.
- [p. 293]: [normalized] auf Angés Leben einwirkte → Angés’ Leben
- [p. 293]: [normalized] Es war Angés Hand → Angés’ Hand
- [p. 295]: [fixed period] Schwester Windt’s, entlud, → entlud.
- [p. 295]: [fixed comma] weder diesen. noch den anderen → diesen, noch
- [p. 303]: gegen die Batatavische Republik → Batavische
- [p. 304]: wenn du den Landesgesetzen gemäß dich hälst → hältst
- [p. 304]: Lassen Niemanden Rechenschaft schuldig → Niemandem
- [p. 306]: Cornelius van der Valk → Valck
- [p. 312]: der klein und spießbürgerlichen Klatschsucht → klein- und
- [p. 314]: [added closing quotes] freisinniger Fürst, abgeschafft hat.«
- [p. 315]: Prinz Joseph Hollandiuns Herzog → Hollandinus
- [p. 320]: Dem Volke d’Hauptpoule’s folgte → Hautpoule
- [p. 321]: 25000 Mann stark → 25,000
- [p. 322]: [extra comma] Schinken, Würste, die → Würste die
- [p. 325]: Ernst August von Großbrittannien und Windt → Großbritannien
- [p. 326]: [fixed period] Wunderbar! rief Ludwig! → Ludwig.
- [p. 327]: gebot seinem Diener zurückzureitten → zurückzureiten
- [p. 332]: [fixed question mark] ganz einsam zu werden. → werden?
- [p. 343]: Herr Kammerath Melchers also sind der Ansicht → Kammerrath
- [p. 360]: vormaliger Fürstbischof von Strasburg → Straßburg
- [p. 368]: [fixed period] und nicht glauben wollte, → wollte.
- [p. 373]: in dem Gedanken, das → daß
- [p. 374]: sahe der Graf zu seiner Bestürzung → sah
- [p. 380]: gibt es jetzt [...] zu thun gegeben, bald → zu thun, bald
- [p. 382]: wer hätte das gedacht → Wer
- [p. 387]: die Buchstaben L. C. V. d. V. eingegraben waren → L. C. v. d. V.
- [p. 406]: Hofdame in Sarkoe-Selo → Sarskoe-Selo
- [p. 410]: Als ich die Bäder von Burton gebrauchte → Buxton
- [p. 422]: dachte er daran, entsiegelte, es las → entsiegelte es, las
- [p. 423]: [normalized] die Söhne der Reichgräfin → Reichsgräfin
- [p. 425]: [added opening quotes] »Dieser Gedanke schnitt mir wie
- [p. 429]: er brachte keinen Störung → keine
- [p. 429]: Briefwechsel mit dem Pfarrer Vincentinus → Vincentius
- [p. 434]: Margarita Gardes eingegangener Gewisseensehe → Gewissensehe
- [p. 437]: Holstein-Sonderburg und Holsteinstein-Plön → Holstein
- [p. 440]: wazu des Hauses Höhe sich gut eignete → wozu
- [p. 442]: der Arolsharfe schwellendschwebende Accorde → Aeolsharfe
- [p. 447]: [normalized] von Coburg über Rodoch kommende → Rodach
- [p. 450]: sequestrirte Oldenbnrg → Oldenburg
- [p. 454]: o trit wieder hinaus in die Welt → tritt
The ligature for "etc." has been replaced by etc. ([p. 47], [397])