Da fragte der eine den andern: „Was machst du da?“

„„Was hast du danach zu fragen? Sage mir zuvor, was du da machen willst?““

„Grenzsteine will ich setzen, und will den Grenzzug machen, wie dieser eigentlich sein muß.“

„„Das habe ich selbst schon getan, und da stehen die Steine, und so geht der Grenzzug.““

„Das ist nicht richtig, und so geht der Grenzzug. Mein Herr hat gesagt, ich hätte recht, und ich solle nicht nachgeben.“

„„Wer ist denn dein Herr? Das wird auch ein schöner Musjö sein!““

„Der Teufel ist mein Herr! Hast du nun Respekt?“

„„Das ist nicht wahr, das ist mein Herr, und mein Herr hat mir gesagt, ich habe recht und solle nicht nachgeben. Packe dich den Augenblick, oder es geht dir schlecht!““

Und so kamen die zwei hintereinander, und zuletzt da gab der eine feurige Mann dem andern eine Maulschelle, daß ihm der Kopf herabflog und kullerte den ganzen Berg hinab. Und der feurige Mann ohne Kopf rannte hinter seinem feurigen Kopfe her und wollte ihn haschen und ihn sich wieder aufsetzen. Aber er konnte ihn nicht einholen bis ganz drunten im Graben.

Wie nun der eine dem andern die Maulschelle gegeben hatte, und jener hinter seinem Kopfe herlief, da kam auf einmal ein dritter feuriger Mann dazu, und fragte den, der oben blieb: „Was hast du da gemacht?“