4. Phantastischer Garten. Mond
Der Geist: Berge mich Rund!
Rätsel schweige!
Lächeln entsteige
fieberndem Grund!
(Birgt sich. Imma in fliegendem Tanz)
Imma: Mondenkönig, fange mich!
Vater!
(Der Rübenkönig, keuchend und welk)
Rübenkönig: Du!
Imma: Ich bin traurig, ich bin wild!
Ach, ich weiß, du kannst nicht schnellen,
Kreise sind für deinen Fuß nicht Wellen — —
Ich vergesse dich im Bild!
Bilder lügen, Vater, du bist wahr!
Sagst ein Wörtchen nur — das „Du“ —!
Blinden Sterne ohne Ruh’
und die Nacht schwingt mondenklar!
Träume sind wie Bergesrücken,
wölben sich aus feuchtem Sand,
schaffen Harmonie ins Land!
Menschen sterben — Menschen pflücken,
Blumen — Vater — leuchtend blau,
Goldengrün die Käferlein — —
Ach, das Leben wirkt im Schein!
Du bist König — ich bin Frau!
Rübenkönig: Ich bin — — Scheibe — —!
Imma: Sprich nicht viel!
Was wir denken, stört das Spiel!
(die Rübenkönigin kommt)