„Den hab ich schon, Herr!“
„So?“
„Ja, gestern auf die Nacht, da hat er ein lützel reden können, und da hat er mir gleich ein Vergeltsgott gesagt.“
„Aber ich meine, du hoffst doch wohl noch auf besseren Dank?“ lächelte Herr Heinrich, während er sich breit ins Fenster legte.
Sie sah mit großen Augen zu ihm auf. „Was sollt ich noch wollen? Ich hab mein Vergeltsgott.“
Er betrachtete sie mit freundlichem Blick. „So? So?“ Und leise zuckte es um seinen Mund, als er sagte: „Freilich, mehr kannst du nicht verlangen von ihm. Aber jetzt geh nur, ich komme gleich hinüber.“
Hurtig lief Gittli davon, um aus dem Regen wieder unter Dach zu kommen.
Über diesem Zwiegespräch war Walti aus dem Schlaf erwacht. Er rieb sich erschrocken die Augen, als er den hellen Morgen schimmern sah, kletterte die Leiter empor und rief: „Frater! Frater! Stehet auf, der Herr ist wach!“
Frater Severin fuhr aus dem Heu wie der Hase aus dem Krautacker, wenn der Bauer kommt. Er packte seinen Schnarchgenossen an der Brust. „Herr Vogt! Auf! Auf! Auf!“
Herr Schluttemann drehte sich auf die Seite. „Aber Cäcilia!“