„Schau, Haymo,“ lispelte Gittli, „siehst du das Schiffl im See?“
„Wo, Schatz?“
„Dort, wo der Wildbach auslauft wie ein weißes Band.“
„Wohl, jetzt seh ich es auch.“
„Das muß ein großes Schiff sein, es schaut sich schier an wie ein Scheit.“
„Wohl, ich mein’ auch, es müßten viel Leut drin sein. Schau nur, und hinter ihm kommt ein anderes!“
„Ein kleins, wie ein winziges Hölzl!“
Sie schauten den beiden kaum merklich gleitenden Schiffen nach, die hinter einem steil in den See abfallenden Waldrücken verschwanden.
„Geh, Haymo, komm,“ sagte Gittli tief aufatmend, „jetzt müssen wir die Zenza suchen. Mir tut schon völlig bangen.“
Sie wollten den Feuerpalfen verlassen. Als sie sich vom Absturz wandten, fuhr ihnen der jähe Schreck in alle Glieder; sie erblaßten und waren wie versteinert; nur ihre Hände suchten sich noch und schlossen sich fest ineinander.