„Den Haymo? Nein, Herr!“
„Dann habet acht eine Weil! Er wird wohl kommen. Doch braucht ihr ihm nicht zu sagen, daß ich nach ihm fragte. Saget ihm nur: wenn er mich etwa sprechen wollte, dann fänd er mich beim neuen Haus.“
Herr Heinrich ging, und die Knechte glotzten ihm nach.
Es währte nicht lang, so hörte man auf dem Steig ein Griesbeil klirren und klappernde Schritte näher kommen.
Haymo tauchte unter den Bäumen auf. Sein Gang war langsam und müde; das Gesicht sah verhärmt aus, obwohl es gerötet war, denn er hatte schwer getragen; die Armbrust war um seinen Hals gehängt, und der Rücken mit einem vollgestopften Bergsack beladen.
„Was tragst du da?“ fragte einer der Knechte.
„Mein Sach!“ erwiderte Haymo mit zuckenden Lippen.
„Was ist denn? Es liegt doch allweil noch kein Schnee droben? Ziehst du schon ab von der Röt?“
Der Jäger nickte.
„Mußt du in ein anderes Revier? Auf den Roint oder auf den Griesberg hinauf?“