7.
Der Nachmittag verging, und mit dem Feierabend kam Wolfrat nach Hause. Es war der Sudmann, den Haymo unter dem Tor des Salzhauses gesehen; nun trug er zu der Leinenhose noch ein grobes Hemd und einen mürben Janker. Vor der Tür legte er die Holzschuhe ab und trat barfüßig in die Stube, in der es schon dunkel war.
„Bist du’s, Polzer?“ klang die leise Stimme des Weibes.
„Ja, Seph!“ erwiderte er, seine Stimme zum Flüstern dämpfend; dann trat er zu Sepha und strich ihr mit der schweren Hand über den Scheitel. „Wie geht’s denn, Hascherl?“
„Es muß halt gehen!“
„Bist in der Sonnzeit ein lützel draußen gesessen?“
„Wohl.“