Abb. 183. Joseph Banks. Ölbild in der Gemäldegalerie der königl. Museen. Berlin.
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GRÖSSERES BILD
Abb. 184. Illustration zum Kgl. Großbritannischen Kalender. 1783. (E. 689.)
Abb. 185. Porträt Hoeltys.
Titelkupfer zu Voß’ Musenalmanach. 1778 (E. 197.)
Abb. 186. Porträt des englischen Admirals Hawser Trunion. Titelkupfer des Berliner Genealogischen Kalenders. 1786. (E. 547.)
Am liebenswürdigsten und lebendigsten sind die Bilder von Mitgliedern seiner Familie, wie das ebenfalls in roter Kreide ausgeführte Profil seines Schwiegervaters, des ehrsamen Seidenstickers Jean Barez aus der Champagne ([Abb. 169]) oder der aus einem bauschigen Tüllschleier freundlich herausblickende Kopf seiner Frau, eine Miniatur auf Elfenbein ([Abb. 171]), der man das Bestreben anmerkt, die von Anton Graff nicht ganz glücklich getroffenen Züge ([Abb. 177]) noch schärfer zu individualisieren; ferner das allerliebste Kinderporträt seiner etwa zweijährigen Tochter Jeanette, die, an einem mit Spielzeug beladenen Stuhl stehend, mit schelmischen Augen dem Beschauer entgegenlacht ([Abb. 31]); als dreizehnjährigem, altklugem Backfisch begegnen wir ihr wieder in einem Rötelprofil ([Abb. 178]). Ebenso besitzen wir von der zweitältesten Tochter des Künstlers, Susette, ein Kinderporträt ([Abb. 120]) und eine Zeichnung aus späterer Zeit ([Abb. 180]). Auch die Züge seiner Söhne Wilhelm und Isac Heinrich ([Abb. 181]), sowie seiner Enkel ([Abb. 121]) sind in Bildern des Vaters auf uns gekommen. Die schelmischen Mädchengesichter der Schwestern Quantin schließlich, die ihm für eine seiner frühesten Radierungen Modell standen ([Abb. 27]), glauben wir in der ungewöhnlich frischen Bleistiftstudie im Besitz von Nachkommen Chodowieckis ([Abb. 179]) wiederzuerkennen.