O vielleicht geht das himmlische Wunderlicht auf, bevor alle zu Aas verrecken!

Eine Stimme flog und sog sich voll aus schmutziger Werkstättenzeit,

Die Wut und die Hoffnung kreisten wie Blut, und der Haß, der naß bespeit.

Eine Stimme haucht schwarz über schlechtes Papier aus bankrottierten Druckermaschinen,

Eine Stimme las das Flüsterwort: Streik! in den roten Schächten der Coloradominen.

Sie liegt wie heißer Rauch auf schaukelnden Häfen; mißtrauischen Kneipen; im verhungerten Dorf; wenn der geplünderte Bauer sät;

In Städten schreit sie Signalgeklirr über wirre Versammlungen hin, wo Polizei die Türen bespäht.

O Münder, daraus die Stimme des Menschen brennt!

O trockene Lippen, sechzigjährig, trauernd schlaff umstoppelt, die sich flach öffnen, weil vor dem Tod Einer bekennt.

O irre rote Zungenglut hinter weißen Negerzähnen, die Stimme gurgelt im Glücksgesang.