Der Oberförster trat näher.
In der Mitte der Stube war auf zwei Stühlen die Leiche eines jungen Mannes aufgebahrt, der Kopf lag auf einem mit Heu gefüllten Sack gebettet.
Die erkalteten Hände hatte man zusammengelegt und darein ein kleines Kreuz gesteckt.
Es war ein unheimlicher Anblick in dem halbdunkeln Raume.
Der Oberförster sah auf das wachsgelbe Gesicht des Toten; es mochte hübsch und männlich gewesen sein; jetzt trug es die entstellenden Spuren eines gewaltsamen Endes und war schmerzlich verzogen.
»Wer is das, Mutter?« fragte der Oberförster.
»Der Halsenblasi, dem Halsen von Lenggries sein Aeltester.«
»Wie kommt der zu Euch?«
»Seine Kamerad'n hamm an abg'liefert.«