»Is scho recht. Tummel Di a wengl, Deanei.«
Die Sennerin trat vom Fenster zurück, und der Anderl schob den Hut in den Nacken und pfiff leise vor sich hin.
»I hab mir's do glei denkt.«
Jetzt wurde die Türe zögernd geöffnet; Anderl half nach und schlang eine Minute später seinen Arm um das vollbusige Frauenzimmer.
»O'schaug'n derfst mi net, Anderl! I hab grad an Unterkittel o.«
»Na, na! I schaug di net o. Geh' ma'r aufi; daherunten kunnt's da z'kalt sei, und droben, da könna ma leichter dischkrieren.«
Sie stiegen die hölzerne Stiege hinauf und es war oben leichter zu diskurieren.
Die Stunden vergingen.
Volles Mondlicht lag auf den Bergwiesen; auch in die Kammer der Sennerin stahlen sich die hellen Strahlen.
Aber die zwei achteten nicht darauf.