»I moa do scho, wann d'Lumpen nimma da san.«
»Laß Da no Zeit, und red staader. De Spitzbuam könna vielleicht z'nachst do sei.«
»Oder aa net.«
»Oder aa net, des is richti. Jetzt laß mi aba a wengl b'sinna, was ma am g'scheitesten tean.«
Beide schwiegen und sahen auf die mondbeglänzte Wiese hinaus.
Nach einer Weile sagte Sprengelsperger:
»Anderl, jetzt woaß i's. Mir gengan in Scharergraben hintri.«
»Für was denn? Wann ma passen, nacha is do g'scheiter, mir bleib'n do, wo ma'r alles seh'gn könna, wenn si was rührt.«
»Na, sag i, dös hat gar koan Wert net,« erwiderte der Alte entschlossen. »De G'schicht is so. I glaab net, daß de Lumpen auf a Reh g'schossen hamm; da is eahna da Platz z'guat, weil s' an Hirsch aa leicht kriag'n. Bal's aba an Hirsch hamm, nachha san s' no net weit. Als a ganzer bringa s' 'n net hoam, den müassen s' allawei z'legen, und dös geht net so schnell, do könna ma'r eahna no leicht d'Reib o'lassen, und über'n Scharer Graben müassen s' kemma. De gengan do mit dem schwaren Wildpret an nächsten Weg und steig'n net z'erscht no a Stunden weit auf'n Berg aufi. Und z' fürchten hamm s' eahna herunt aa net mehra als wia drob'n. Bal's aba wirkli so waar, daß s' a Reh g'schossen hamm, nacha san s' no net hoam. Dös g'langt eahna net; do san s' no weita ins Revier eina. Und grad so is, wann s' vielleicht g'feit hamm; dös kunnt ja aa sei. Also i sag, über'n Scharer Graben kemman s' uns allawei, oder i müaßt schon gar nix vasteh.«