Der Sprengelsperger sah ihm nach und stopfte sich eine Pfeife.
»Auf da Buachwieser Alm muaß er was hamm,« brummte er, »heut nacht moan i, is er aa drent g'wen.«
Er stieg langsam bergauf, und seine Gedanken wandten sich dem letzten Vorfalle zu.
Aber es waren nicht etwa Gewissensbisse, die sich in ihm regten. Er war durchaus zufrieden damit, daß einer von den dreimal verdammten Spitzbuben ins Gras gebissen hatte; er hätte es jetzt nicht anders gemacht.
Er überlegte nur, ob nicht etwa die Herren vom Gericht sich über den Schuß Gedanken machen würden, weil der Lump von hinten geschossen war.
Aber es konnte nicht schief gehen.
Wenn vier beinander sind, kann man nicht warten, bis sie in Sicherheit sind und dann vielleicht den Stiel umkehren.
Und nicht einer hatte das Gewehr weggeworfen.
»Feit si nix,« sagte der Sprengelsperger und ging auf die Buchwieser Alm zu.
Es war noch früh, aber die Sennerin war schon auf.