»Vo weiten host 'n g'sehg'n?« fragte er und verzog keine Miene dabei, »no, wenn a herob'n is, wer' i 'n vielleicht treffa. Soll i eahm was ausrichten?«

»Na. I hab bloß g'moant, ös seid's mit Schützen z'sammkemma.«

»Mit die Schützen hamm mir 's ganze Jahr nix z'toa,« erwiderte Sprengelsperger treuherzig. »De Lumpen kemma Gott sei Dank net zu uns eina.«

»I hab aber bei der Nacht schiaßen hören.«

»Dös hat Di höchstens täuscht. Oder es san Leut g'wen, de an Feiertag no a wengl o'g'schossen hamm. Aba koane Lumpen hamm mir net do herin.«

Die Sennerin fragte nicht weiter und stellte einen Weidling warme Milch auf den Tisch.

Sprengelsperger schnitt sich Brot hinein und aß.

Hie und da blinzelte er vergnügt auf das Weibsbild hinüber, welches am Herde arbeitete.

»Mei liaba Anderl,« dachte er, »auf de Spur bin i Dir schnell kemma. Dös muaß i Dir amol unter d' Nasen reib'n.«