Er fühlte sich sehr unbehaglich und wollte das eisige Schweigen brechen.

»Entschuldigen Sie, meine Herrschaften, aber ich bin sehr gegen meinen Willen hier eingedrungen und bedaure lebhaft die Störung.«

Niemand schenkte ihm Gehör.

»Sie dürfen mir glauben, daß ich lieber in einem leeren Coupè fahre als in einem vollen. Noch dazu, wenn geraucht wird. Ich bin Tenor.«

Die Wirkung seiner Worte war großartig.

Die drei jungen Damen wandten sich ihm lebhaft zu, und die Mama glättete sämtliche Falten, welche ihre Stirn durchfurcht hatten.

»Sie sind Berufssänger?« fragte sie.

»Aber ja,« antwortete der Herr mit den Gesichtspickeln, »ich bin Mitglied der Wiener Hofoper, wann Sie gestatten. Sperlbauer Pepi is mein Name.«

»Sie sind hier zum Sommeraufenthalt?« fragte die beleibte Dame wieder.

»Ja; ich erhole mich etwas von den Bayreuther Strapazen.«